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Die Enwicklung und Entwicklungsphase von Wissen

Die Enwicklung und Entwicklungsphase von Wissen

Posted on 11 Nov 2009 at 11:53pm

Das Seneca System ermöglicht dem Team, Wissen zu strukturieren und zu visualisieren, das führt schnell und sicher zu einer gemeinsam entwickelten Lösung. Solche Prozesse können mit Mitarbeitern und Führungskräften unterstützt und umgesetzt werden, indem der Verkäufer oder die Führungskraft auf dem „Intellectual Control Center“ des Seneca Systems oder den Analysen der Prozess Schritte und Modellierungen, Grafiken, Dokumenten, Anlagen und Schemata skizziert werden. Bei einem solchen Vorgehen verfolgen alle Teilnehmer von jedem Ort der Welt (Internet und Zugang sind erforderlich) die Entstehung der Ziele mit und jeder kann Ideen einbringen. So entwickelt man, gemeinsam mit den Beteiligten, die Prozesse und Projekte.

Sämtliche Mitarbeiter und Führungskräfte nehmen teil an der Erarbeitung der Lösung und lassen ihre eigenen Ideen und Vorstellungen mit einfließen. Ein Kunde wird kaufen, wenn er sich in der Offerte wieder findet. Ein Mitarbeiter wird hinter der Lösung stehen, wenn er an der Lösungsentwicklung mitgewirkt hat.

In der Entwicklungsphase spielt neben den Augen und den Ohren das Ziel eine zentrale Rolle. Ideen, Lichtblitze und Lösungsvorschläge werden formuliert. Echte Lösungsalternativen werden erarbeitet, strukturiert und einander gegenübergestellt. Dabei ist es ideal, wenn die Lösungen gemeinsam an Ort strukturiert und visualisiert werden.

Man sollte sich aber nicht ausschließlich auf Motivations Lösungen beschränken, sondern einen Mix aus allem finden. Dazu können moderne Technologien bei der Entwicklung gemeinsamer Prozessen gezielt eingesetzt werden.

Wenn es um die Wissensbilanz geht, streiten sich die Geister

Posted on 09 Feb 2009 at 10:37am

Olaf Hoffmann beschreibt den aktuellen Streit über Geschichte und Zukunft der Wissensbilanz:

In der jüngsten Entwicklung zum Thema Wissensbilanz gewinnt die
Wissensbilanz 2.0 derzeit zunehmend Befürwortung, die selbst in den
eingeschworenen Kreisen der Entwickler zu heftigen Diskussionen führt.
Insbesondere das Seneca-Modul, aus dem die Wissensbilanz 2.0
resultiert, hat einen wahren Kampf um die Herrschaft auf dem Markt der
Wissensbilanzierung hervorgebracht.

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Wissenbilanz 2.0 in P&I News

Posted on 27 Aug 2008 at 8:20pm

Das Infomagazin P&I News stellt in seiner Oktoberausgabe auf wenigen Seiten die Wissensbilanz 2.0 vor. Kurz und knapp werden die entscheidenden Weiterentwicklungen dargestellt. Entscheidend ist sicher der Anspruch der Objektivität.

Die neue Form der Wissensbilanz in ihrer 2.0-Version soll sich am Aufbau einer Finanzbilanz orientieren, damit sich das Personalwesen auf Augenhöhe mit dem Finanz- und Controllingbereich positionieren kann. Dies erfordert eine Zertifizierung durch Wirtschaftsprüfer und damit die Etablierung klarer, nachvollziehbarer Prozesse zur Ermittlung der sog. „extrafinanziellen“ Werte.

Wenn dieser Anspruch erfüllt würde, dann wäre einer der wichtigsten Kritikpunkte an der Wissenbilanz ausgeräumt.

Link:
>> P&I News Oktober 2008 (Ausschnitt)

Stefan Weiß, FUTURELAB

Aktuelle Entwicklungen Kognitionswissenschaft

Aktuelle Entwicklungen Kognitionswissenschaft

Posted on 03 Feb 2008 at 8:44pm

Das Computermodell des Geistes ist in den letzten Jahrzehnten einer scharfen Kritik unterzogen worden. Diese Kritik hat im Wesentlichen zwei Quellen: Zum einen hat sich die Beschreibung des Gehirns durch die Kognitive Neurowissenschaft rasant entwickelt. Dies zeigt sich etwa in der zunehmenden Bedeutung von bildgebenden Verfahren, die es unplausibel machen, das Gehirn bei der Erforschung des Geistes nicht zu beachten. Zum anderen haben sich andere erfolgreiche Ansätze entwickelt, so z. B. der Konnektionismus und die Modellierung von neuronalen Netzen. Künstliche neuronale Netze werden unter anderem programmiert, um die Aktivitäten von Neuronenverbänden zu simulieren. Es ist zweifelhaft, inwieweit hier noch eine Unterscheidung von Software- und Hardwareebene möglich ist.

Andere alternative Paradigmen in der Kognitionswissenschaft sind z. B. der Dynamizismus, Künstliches Leben (Artificial Life) und die verkörperlichte und situierte Kognitionswissenschaft. Nach Ansicht des Dynamizismus stellt die Theorie der dynamischen Systeme ein geeignetes Modell des kognitiven Verhaltens bereit, da kognitives Verhalten immer in einem zeitlichen Zusammenhang stattfindet und zeitliche Koordination erfordert. Es wird postuliert, dass dieser zeitliche Aspekt der Kognition, der im Computermodell des Geistes vernachlässigt wird, essentiell ist. Andererseits stellt dieser Ansatz die Zentralität der internen Repräsentation und der Symbolmanipulation (vgl. Symbolismus) in Frage, da diese Konzepte nicht Teil einer dynamischen Erklärung sind.

“Künstliches Leben” ist ein Terminus, der der Künstlichen Intelligenz gegenübersteht: anstatt abstrakte Aufgaben zu lösen (wie z. B. Schachstellungen analysieren), was uns Menschen oft schon wegen der bloßen Anzahl der Lösungsmöglichkeiten schwierig erscheint, Computern jedoch leicht fällt, solle man erst die Bewältigung der vermeintlich profanen Alltagsprobleme verstehen. Viele Aufgaben, die uns einfach erscheinen (wie z. B. Laufen, Freunde und Feinde erkennen, Wunden heilen, einen Ball fangen …) sind von Computern oder Robotern derzeit noch gar nicht oder nur sehr eingeschränkt zu bewältigen.
Die verkörperlichte und situierte Kognitionswissenschaft wiederum geht davon aus, dass Kognition nicht ohne Bezug auf einen spezifischen Körper (Verkörperlichung, Embodiment) und eine spezifische Umgebung (Situiertheit) erklärt werden kann. Diese Forderungen resultieren aus dem Zweifel daran, dass Kognition ein Prozess ist, der sich in einer Welt der abstrakten symbolischen Repräsentationen vollzieht, verhältnismäßig unabhängig von der genauen Sensorik, Motorik und dem zeitlichen Geschehen in der Außenwelt. Bekannte Vertreter dieser Auffassung sind Alva Noë, Susan Hurley, Evan Thompson, Francisco Varela und Kevin O’Regan. Im Rahmen der verkörperlichten und situierten Kognitionswissenschaft wird häufig eine Verknüpfung vom Gedankengut der Phänomenologie Maurice Merleau-Pontys und Edmund Husserls mit der klassischen analytischen Philosophie des Geistes angestrebt.

Diese verschiedenen vorgestellten Strömungen (Konnektionismus, Dynamizismus, Künstliches Leben, Situiertheit und Verkörperlichung) werden gerne unter dem Schlagwort Neue KI (New AI) zusammengefasst, da sie sich z. T. in ihren Forderungen und Annahmen überlappen. Allerdings können sie nicht als deckungsgleich betrachtet werden, da sie sich in vielerlei Weise in Prämissen, Konsequenzen und Anwendungen unterscheiden oder sogar widersprechen.

Die Kritik am Computermodell des Geistes führte zeitweise zur generellen Infragestellung der Kognitionswissenschaft. Mittlerweile haben sich die Wogen jedoch weitgehend geglättet. Kognitionswissenschaftler verwenden nun selbst auch neuronale Netze und stehen in einem engen Kontakt mit der Kognitiven Neurowissenschaft.

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